VITALPIN beim Dein Winter. Dein Sport. Summit 2026
Wie der Wintersport zukunftsfähig bleiben kann
Zwischen großer Bedeutung und wachsendem Veränderungsdruck
Die Zukunft des alpinen Skisports
Junge Menschen für den Schneesport gewinnen
Schulen als Schlüssel für mehr Teilhabe
Die Infrastruktur der Zukunft
Das dritte Panel nahm die „Hardware“ des Wintersports in den Blick. Tim Fritz, Daniela Maier und Dirk Scheumann diskutierten, wie Sportstätten und touristische Infrastruktur flexibel, nachhaltig und wirtschaftlich tragfähig gestaltet werden können.
Durch den Klimawandel werden geeignete Zeiträume für den Schneesport kürzer und schwieriger planbar. Neben langfristigem Klima- und Naturschutz braucht es deshalb kurzfristige Anpassungen. Nicht jedes Angebot muss auf einer perfekt präparierten Piste beruhen. Für viele Gäste sind das Naturerlebnis, gemeinsame Zeit und unkomplizierte Bewegungsmöglichkeiten mindestens genauso wichtig.
Gleichzeitig verändert sich das Nutzungsverhalten. Saisonkarten sind weniger selbstverständlich, während einzelne Skitage immer häufiger wie ein gezielter Freizeitparkbesuch geplant werden. Darauf müssen Regionen mit flexiblen Tickets, einfachen Buchungswegen und attraktiven Angeboten für Tagesgäste reagieren.
Als Leitidee wurde eine konsequente „No off-season“-Strategie formuliert. Infrastruktur sollte möglichst ganzjährig und für verschiedene Sportarten genutzt werden. Strecken können beispielsweise im Winter dem Skisport und im Sommer dem Mountainbike dienen. Hinzu kommen Wanderwege, Freestyle-Anlagen, urbane Snowparks und weitere Bewegungsangebote.
Solche Konzepte stärken nicht nur den Tourismus. Sie schaffen auch berufliche und persönliche Perspektiven für junge Menschen in den Regionen. Damit Nachwuchskräfte nach Ausbildung oder Studium zurückkehren, braucht es attraktive Arbeitsplätze, moderne Strukturen, Wertschätzung und Raum für neue Ideen.
Von der Diskussion zur Umsetzung
Am Nachmittag wechselten die Teilnehmenden von den Panels in vier Zukunftswerkstätten. Dort ging es um die Zukunft der Skischulen, neue Wege für Training und Leistungssport, die touristische Wertschöpfung im Winter und die Frage, wie sich der Wintersport für eine neue Generation weiterentwickeln kann.
Die Ergebnisse flossen in das Mission Statement 2026 ein. Die zentrale Botschaft des Summits lautete: Die Zukunft des Wintersports wird nicht allein durch das Wetter bestimmt. Sie hängt davon ab, ob die beteiligten Verbände, Vereine, Schulen, Destinationen, Bergbahnen, Unternehmen und politischen Akteure gemeinsam handeln.
Fazit
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