Wie sieht die Zukunft des Wintertourismus aus?
Alpiner Tourismus im Spannungsfeld
Bei einer gemeinsamen Veranstaltung von Vitalpin und der Handelskammer Bozen wurde darüber diskutiert wie der Wintertourismus in Zeiten des Klimawandels so ressourcenschonend wie möglich gestaltet werden kann, ohne den in den vergangenen Jahrzehnten aufgebauten Wohlstand zu gefährden. Man war sich einig, dass dies nur durch das Miteinander aller Akteure und mit Rücksicht auf ökonomische, ökologische und soziale Verträglichkeit des Wintertourismus gelingen kann.
Tourismusexpert:innen aus Südtirol und Österreich diskutierten a, 14. März 2023 in Bozen zum Thema „Wintertourismus zwischen Mensch, Natur und Wirtschaft“. Im Fokus stand das Spannungsfeld zwischen Wintertourismus und Klimawandel.
Hier sei es wichtig, so ressourcenschonend wie möglich zu agieren, unter der Berücksichtigung, dass der Tourismus bis heute als Garant für den Erhalt des ländlichen Raums gesorgt habe.
Stimmen zum Thema
Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen
„Der Wintertourismus ist ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft im Alpenraum und durch direkte und indirekte Effekte ein bedeutender Motor für unseren Wohlstand. Dabei gilt es, neben der ökonomischen Seite die soziale Verträglichkeit des Wintertourismus und damit die Lebensqualität der hier lebenden Bevölkerung zu garantieren.“
Harald Pechlaner, Leiter des Center for Advanced Studies von Eurac Research
„In den entwickelten europäischen Kernmärkten ist der Skitourismus zu einem herausfordernden Geschäft geworden. Stagnation bzw. ein Rückgang der Nutzerinnen und Nutzer, ökologische Fragen, Preissensibilität und Alternativangebote verschärfen den Wettbewerb und machen eine Neuorientierung notwendig.“
Theresa Haid, Geschäftsführerin von Vitalpin
„Dabei werden wir nicht trennen, was von jeher miteinander verbunden ist: der Mensch, die Wirtschaft als seine Lebensgrundlage und die Alpen als sein Lebensraum. Wir sind davon überzeugt, dass es verantwortungsvolle Wege zwischen Naturschutz- und Entwicklungsinteressen gibt.“
Fotos © Handelskammer Bozen & Vitalpin
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